Unter dem Motto „Landwirtschaft stärken – Versorgung sichern“ kamen vom 24. bis 25. Juni die Delegierten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), der 18 Landesbauernverbände sowie assoziierte Mitglieder zum Deutschen Bauerntag in Freiburg zusammen. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Lage der landwirtschaftlichen Betriebe und die notwendigen Schritte auf unterschiedlichen politischen Ebenen, um diese zu verbessern.
Das Programm umfasste unter anderem Reden von DBV-Präsident Joachim Rukwied, Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir, Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie vom Vizepräsidenten des französischen Bauernverbandes (FNSEA), Franck Sander. Zudem verabschiedeten die Delegierten die „Freiburger Erklärung“ zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
BWV-Präsident Eberhard Hartelt, zugleich Vorsitzender des DBV-Fachausschusses Umwelt, führte in das Forum „#Pläne zur Naturwiederherstellung und Naturflächenbedarf – Risiko für Versorgungssicherheit oder Chance für die Kooperation?“ ein, diskutierte im anschließenden Panel mit und stellte die Ergebnisse des Forums dem Plenum vor.
Für Hartelt spiegelte der Bauerntag die derzeitige Situation der Branche deutlich wider: Die wirtschaftlich schwierige Lage vieler landwirtschaftlicher Betriebe sowie der Winzerinnen und Winzer habe sich auch in der angespannten Stimmung während der Veranstaltung gezeigt.
„Die Erwartungen an Bundesminister Alois Rainer sind nach seinen Zusagen auf dem Deutschen Bauerntag entsprechend hoch. Jetzt kommt es darauf an, dass den Ankündigungen konkrete Maßnahmen folgen. Unsere landwirtschaftlichen Betriebe brauchen dringend bessere wirtschaftliche Perspektiven. Dafür muss jetzt ein spürbarer Ruck durch die Agrarpolitik gehen“, sagte Hartelt.

Die Delegation des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V.

