Weinbauverband Rheinhessen erwartet Mindererträge aufgrund der Trockenheit

(bwv) Mainz. Der Weinbauverband Rheinhessen im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. geht für den diesjährigen Weinjahrgang aufgrund der anhaltenden Sommertrockenheit von Einbußen in Höhe von 15 bis 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Ertragserwartung liege damit etwa im Bereich des langjährigen Durchschnitts. Hierauf ließen die ersten Ernteergebnisse für die Federweißerlese in der zweiten Augustwoche schließen. Das Ergebnis passe sehr gut zum aktuellen Geschehen am Weinmarkt, so der Weinbauverband Rheinhessen in einer ersten Einschätzung.

Die Mostgewichte der ersten geernteten Trauben deuten auf einen sehr ausgewogenen und harmonischen Jahrgang 2019 hin. Nach der Blüte in der ersten Junihälfte und den nach wie vor unterdurchschnittlichen Wasservorräten in den Böden zeigen sich die Weinberge in einem guten Zustand. Der Weinbauverband Rheinhessen geht daher von einem ruhigen Herbstverlauf mit guten Qualitäten aus. Sofern die Witterungsbedingungen dies zulassen, werde zwischen dem 10. und 20. September mit dem Beginn der Hauptlese gerechnet, so der Verband.