Klaus Neckerauer verstorben Um den Weinbau in Rheinland-Pfalz verdient gemacht

(LWK/BWV) Bad Kreuznach/Mainz. Klaus Neckerauer aus Weisenheim am Sand ist am 21. März 2020 im Alter von 82 Jahren verstorben. Der Diplom-Landwirt und Diplom-Volkswirt setzte sich über viele Jahre hinweg in zahlreichen Ehrenämtern für die Winzer seiner pfälzischen Heimat und weit darüber hinaus in vorbildlicher Weise ein.

Neckerauer war von 1970 bis 1975 stellvertretendes Mitglied der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz (LWK). Von 1975 bis 1993 war er Mitglied der Vollversammlung und des Weinbauausschusses. Im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. (BWV) war Neckerauer fast 20 Jahre Vorsitzender des Ortsvereines seiner Heimatgemeinde. Von 1989 bis 1992 fungierte er als Präsident des Weinbauverbandes Pfalz und Vizepräsident des Deutschen Weinbauverbandes e.V. Daneben war er über zehn Jahre hinweg alternierender Vorsitzender der Pfalzweinwerbung und Mitglied des weinbaupolitischen Beirates des Landes.

„Mit seinem umfangreichen Engagement hat Klaus Neckerauer in seiner aktiven Zeit zur erfolgreichen Interessensvertretung der Winzer beigetragen. Dabei hat er stets die Anliegen seiner Berufskollegen in den Mittelpunkt gerückt und das eigene Handeln kritisch hinterfragt“, betonen LWK-Präsident Ökonomierat Norbert Schindler und BWV-Präsident Eberhard Hartelt.

Für seine Verdienste um den landwirtschaftlichen Berufsstand wurde Klaus Neckerauer 1993 die Silberne Kammermedaille und 2003 die Goldenen Ehrennadel des BWV verliehen.