Hartelt: Berücksichtigung des Verursacherprinzips ist eine Frage der Gerechtigkeit Agrargipfel mit positiven Signalen an die Landwirte und Winzer im Land

(bwv) Mainz. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V. (BWV), Eberhard Hartelt, zeigt sich zufrieden mit dem heutigen Verlauf des Agrargipfels in Rheinland-Pfalz. In dem konstruktiven Austausch zur Düngeverordnung habe man die Position der Landwirtschaft noch einmal verdeutlichen können. Mit der Einrichtung eines Meldeportals zur Klärung von Fragen zum Nitratmessnetz habe Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing auf die Forderung des Berufsstandes nach Überprüfung der Messstellen reagiert. In dem angekündigten Agrarrat auf Landesebene werde sich der BWV selbstverständlich einbringen.

Die von der Landesregierung bereits vor einigen Monaten auf den Weg gebrachte Binnendifferenzierung bei der Ausweisung der Roten Gebiete begrüßt Hartelt ausdrücklich. Für den BWV-Präsidenten ist die differenzierte Abgrenzung eine Frage der Gerechtigkeit und müsse daher so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Durch die Berücksichtigung des Verursacherprinzips werde sichergestellt, dass Verschärfungen durch die erneute Novelle der Düngeverordnung nur dort zum Tragen kommen, wo die Landwirtschaft auch tatsächlich in der Verantwortung ist.