BWV begrüßt erneute Öffnung des Umstrukturierungsprogramms im Weinbau

(bwv) Mainz. Unwetter haben in diesem Jahr zu teilweise erheblichen Sturmschäden in rheinland-pfälzischen Weinbergen geführt. Vor allem das Sturmtief Fabienne sorgte insbesondere in Rheinhessen für zahlreiche umgeknickte Rebzeilen. Vor diesem Hintergrund hatte der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. (BWV) das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau um die erneute Öffnung des Umstrukturierungsprogramms im Weinbau gebeten. Dieser Bitte kam das Ministerium nun nach.

Der Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen, Ingo Steitz, begrüßt diese Entscheidung im Sinne der betroffenen Betriebe. Eine Wiederherrichtung der umgeknickten Anlagen sei nur durch erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand möglich. Dieser sei besonders in Weinbergen, die in den nächsten Jahren zur Rodung angestanden hätten, oftmals unverhältnismäßig hoch. Durch die praxisorientierte, unbürokratische Entscheidung komme das Ministerium dem Berufsstand entgegen und ermöglicht den Winzern damit eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Vorgehensweise im Hinblick auf die sturmgeschädigten Flächen.

Im Rahmen des aus EU-Mitteln finanzierten Umstrukturierungsprogramm können Betriebe Weinberge roden, um bei der Wiederanlage Fördergelder zu erhalten. Voraussetzung hierfür ist die optimale Anpassung der Rebflächen bei der Wiederbepflanzung an moderne Technik und zukünftige Markterfordernisse.