Änderung der Gültigkeitsdauer von Pflanzgenehmigungen, die sich auf dieselbe Rebfläche beziehen auf der die Rodung durchgeführt wurde

Durch die Änderung des Weingesetzes im Herbst 2023 wurde die Ermächtigung an die Länder erteilt, die Gültigkeitsdauer von Pflanzgenehmigungen, die sich auf eine Rebfläche beziehen, auf der die Rodung vorgenommen wurde – „genannt Vereinfachtes Verfahren“, von drei auf sechs Jahren zu ändern. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) mitteilte, hat Rheinland-Pfalz von der Möglichkeit Gebrauch gemacht und mit der Veröffentlichung der Siebten Landesverordnung zur Änderung der Landesverordnung zur Durchführung des Weinrechts am 28.02.2024, ist die Gültigkeitsdauer auf insgesamt sechs Jahre verlängert.

Voraussetzung ist, dass die wiederzubepflanzende Fläche mit der gerodeten Fläche übereinstimmt. Die Wiederbepflanzung gilt als genehmigt, wenn die Rodung spätestens am Ende des Weinwirtschaftsjahres, in dem die Rodung erfolgt ist, der zuständigen Stelle gemeldet wird und die Wiederbepflanzung innerhalb von sechs Jahren ab dem Zeitpunkt der Rodung erfolgt. Die Verlängerung der Gültigkeitsdauer tritt
mit Wirkung vom 28. Oktober 2023 in Kraft.

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